Hugenottenlauf


Manchmal da kommt es anders als man denkt....

Ich habe mir 2017 geschworen - Hugenottenlauf, es tut mir Leid aber ich komme nicht wieder. 

 

2018 habe ich mich daran gehalten. 2019 - da bin ich dann doch wieder da, mit 3 weiteren Läuferinnen & Laufern vom Team. 

 

Der Wettkampf perfekt in meine Leipzig-Vorbereitung rein. Somit haben wir uns dazu entschieden, dem Lauf noch eine Chance zu geben! Ich gebe zu, so schlimm wie damals war es gar nicht.

 

Die Organisation dort ist gut, das Wetter war perfekt und die Stimmung diesmal auf dem Sportplatz viel besser.

Die Strecke? Ja gut, die hat sich nicht verändert. Wald - Wald und nochmals Wald. Der unterschiedliche und unebene Untergrund für die Füße- anstrengend. 

 

Aber zurück zum Anfang. 

 

Mein persönlicher Plan im Kopf für heute: 

4:45 min / km - 01:40:00 als Ergebnis

 

Bei besten Wetterbedingungen ging es um 09:00 Uhr los. 

Nach 2 km geht es direkt in den Wald. Tschüss GPS - ab jetzt musste ich auf die anderen Läufer hoffen, auf mein Gefühl und auf die selbst gestoppten km Zeiten. Zum Glück ist jeder einzelne km ausgeschildert. 

Da ich dieses Problem bereits schon von Hausen kannte, bin ich diesmal mit zwei Uhren gestartet. Sah etwas lustig aus ;) 

 

Bis km 15 war ich mehr als zufrieden und super happy. 

Ich dachte ich könnte fliegen. Mein Puls war im Verhältnis zur Geschwindigkeit für mich tiefen-entspannt.

Ich hatte mir vorgenommen, bis km 18 zu warten und wenn das weiter so läuft, dann ziehe ich das Tempo an. 

Ich wollte heute schauen wo ich stehe, aber mich vor Leipzig auch nicht überlasten. 

 

Aber was ist dann passiert?

Keine Ahnung. Beine gestreikt - Magen rebelliert. Übelkeit - Hallo =) 

Da wächst jetzt sicher ein schöner Baum in Neu-Isenburg. 

 

Irgendwie musste ich ein bisschen über mich selbst und mein Chaos ab dann lachen. 

 

Am Ende hatte ich die 01:40:19 da stehen. 

Was einer Pace von 4:45 min / km entspricht und somit vollkommen nach Plan gelaufen ist.

 

Alles wieder gut :)